Künstliche Besamung sichert Zuchtfortschritt
Die künstliche Besamung ist neben der Selektion die wichtigste Maßnahme für die Realisierung erfolgreicher Zuchtprogramme, um die heimische Zuchtrinderproduktion auf dem aktuell hohen Leistungsstandard erhalten zu können.
![]() Samenexporte 2009 nach Ländern, insgesamt 464.823 Portionen Foto: - |
Österreichs Rinderzucht in über dreißig Ländern präsent
Österreichs Rinderzucht ist durch den Export von Zuchtrindern und Samen in über dreißig Ländern der Welt erfolgreich positioniert. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Exporterfolg tragen Messen, Ausstellungen und Leistungsschauen bei. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten konnte sich die österreichische Rinderzucht auf in- und ausländischen Märkten behaupten und neue Absatzländer erschließen. Die Arbeitsgemeinschaften der Rassen Fleckvieh, Braunvieh, Holstein, Pinzgauer, Grauvieh sowie der Fleischrassen koordinieren gemeinsam mit der RINDERZUCHT AUSTRIA die Teilnahme an über 25 internationalen Landwirtschaftsmessen. Die Arbeit von sechs Besamungsstationen sind dabei eine unerlässliche Voraussetzung für die Zuchtviehproduktion. Im vergangenen Jahr wurden etwa 460.000 Samen von hochwertigen heimischen Zuchtstieren in über dreißig Ländern exportiert, ein wesentlicher Teil über die GENETIC AUSTRIA. Gut drei Viertel gingen in die EU, 15% in europäische Drittländer und über 4% wurden in Afrika abgesetzt.
Nähere Informationen erhalten Sie auch im Jahresbericht der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter Ausgabe 2010.
25.08.2010


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